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Rezept: Protein-Pancakes aus dem Ofen
Anders als klassische Pancakes werden diese Ofen-Protein-Pancakes nicht portionsweise in der Pfanne ausgebacken. Stattdessen verteilst du den Teig dünn auf einem mit Backpapier belegten Backblech. Nach dem Backen kannst du ihn einfach in handliche Stücke schneiden.
Das spart Zeit und macht das Rezept besonders praktisch, wenn du mehrere Pancakes gleichzeitig vorbereiten möchtest.
Zutaten für die Ofen-Protein-Pancakes
Für ein Rezept benötigst du:
- 150 g Magerquark
- 1 Banane, ca. 120 g
- 2 Eier
- 40 g Vollkorn-Weizenmehl
- 25 g Walnüsse
- 20 g Datteln
- 20 ml Milch mit 1,5 % Fett
- 1 TL Backpulver
- Optional: Magerquark, Skyr, Naturjoghurt, frische Bananenscheiben, frische Beeren, Nussmus oder gefriergetrocknete Früchte als Toppings
Achte darauf, die Walnüsse klein zu hacken und die Datteln in möglichst kleine Stückchen zu schneiden. So verteilen sich beide Zutaten gleichmäßig im Teig.
Zubereitung Schritt für Schritt
- Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160–165 °C Umluft vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Hacke die Walnüsse klein und schneide die Datteln in feine Stückchen.
- Schäle die Banane, gib sie in eine Schüssel und zerdrücke sie mit einer Gabel zu einem möglichst gleichmäßigen Mus.
- Gib Magerquark, Eier und Milch hinzu und verrühre alles gründlich miteinander.
- Vermische das Vollkorn-Weizenmehl mit dem Backpulver und rühre die Mischung unter die feuchten Zutaten.
- Hebe anschließend die gehackten Walnüsse und Dattelstückchen unter den Teig.
- Verteile den Teig flach auf dem vorbereiteten Backblech. Die Teigschicht sollte weniger als einen Zentimeter hoch sein, damit der Ofen-Pancake gleichmäßig durchbackt.
- Backe den Teig etwa 15–20 Minuten. Kontrolliere ihn bereits ab Minute 12, da die genaue Backzeit vom Ofen und von der Dicke des Teigs abhängt.
- Nimm den Ofen-Pancake heraus, sobald die Oberfläche leicht goldbraun und der Teig vollständig gestockt ist. Lass ihn kurz abkühlen und schneide ihn anschließend in Stücke.
Du kannst die Protein-Pancakes warm servieren oder vollständig auskühlen lassen und später genießen.
Nährwerte der Ofen-Protein-Pancakes
Die folgenden Werte beziehen sich auf das gesamte Grundrezept ohne zusätzliche Toppings:
Nährwert | Gesamtes Rezept | Pro 100 g Teig | Ca. pro 100 g fertig gebacken |
Energie | 680 kcal | 143 kcal | 157 kcal |
Protein | 49,0 g | 10,3 g | 11,3 g |
Kohlenhydrate | 57,0 g | 11,9 g | 13,1 g |
davon Zucker | 28,0 g | 5,9 g | 6,5 g |
Ballaststoffe | 9,0 g | 1,9 g | 2,1 g |
Fett | 31,0 g | 6,5 g | 7,2 g |
Das Gesamtgewicht des ungebackenen Teigs beträgt ungefähr 477 g. Da der Pancake während des Backens Wasser verliert, liegen die Nährwerte pro 100 g des fertigen Gebäcks etwas höher. Bei einem angenommenen Wasserverlust von rund zehn Prozent erhöhen sich die Werte pro 100 g entsprechend um etwa zehn Prozent.
Die tatsächlichen Werte können je nach Größe der Banane sowie den verwendeten Produkten leicht abweichen.
Tipps für saftige Pancakes
Damit die Pancakes saftig bleiben und gleichmäßig durchbacken, solltest du vor allem auf die Dicke des Teigs und die Backzeit achten.
- Verwende eine reife Banane, die sich leicht zerdrücken lässt.
- Hacke Walnüsse und Datteln möglichst klein.
- Verteile den Teig weniger als einen Zentimeter dick.
- Streiche den Teig möglichst gleichmäßig auf das Backpapier.
- Kontrolliere den Pancake bereits ab Minute 12.
- Backe ihn nur so lange, bis der Teig vollständig gestockt ist.
- Lass ihn vor dem Schneiden kurz abkühlen.
Wird der Pancake zu lange gebacken, kann er trocken werden. Da jeder Backofen etwas anders arbeitet, ist die frühe Kontrolle besonders wichtig.
Warum Protein-Pancakes im Ofen besonders praktisch sind
Klassische Protein-Pancakes müssen meist einzeln oder in kleinen Portionen in der Pfanne ausgebacken werden. Bei der Ofenvariante entfällt dieser Schritt: Du bereitest den Teig vor, verteilst ihn auf einem Backblech und lässt den Backofen die restliche Arbeit erledigen.
Dadurch eignet sich das Rezept gut für ein entspanntes Frühstück, einen Brunch oder zur Vorbereitung mehrerer Portionen. Nach dem Backen kannst du den großen Pancake in Streifen, Quadrate oder kleinere Stücke schneiden.
Ein weiterer Vorteil: Im Ofen benötigst du kein zusätzliches Öl zum Ausbacken. Durch Banane, Quark und Eier bleibt der Teig dennoch angenehm saftig.
Diese Zutaten machen den Unterschied
Das Rezept kommt mit wenigen, unkomplizierten Zutaten aus. Jede davon erfüllt eine bestimmte Aufgabe und trägt zur Konsistenz oder zum Geschmack bei.
- Magerquark und Eier als Proteinquellen: Magerquark und Eier bilden die proteinreiche Grundlage des Rezepts. Der Quark sorgt gleichzeitig für Feuchtigkeit und eine cremige Konsistenz, während die Eier den Teig zusammenhalten und beim Backen stabilisieren. Zusätzliches Proteinpulver ist für dieses Protein-Pancakes-Rezept nicht notwendig. Das gesamte Rezept liefert bereits rund 49 g Protein.
- Banane und Datteln für natürliche Süße: Die reife Banane süßt den Teig und macht ihn gleichzeitig saftiger. Sie lässt sich am besten verarbeiten, wenn die Schale bereits einige braune Punkte aufweist. Die klein geschnittenen Datteln ergänzen die Banane mit einzelnen süßen Stückchen. Je feiner du sie schneidest, desto gleichmäßiger verteilen sie sich im fertigen Pancake. Zusätzlicher Zucker ist für das Grundrezept nicht vorgesehen.
- Vollkorn-Weizenmehl und Walnüsse: Das Vollkorn-Weizenmehl gibt dem Teig Struktur und sorgt dafür, dass sich der gebackene Pancake gut schneiden lässt. Die Walnüsse bringen einen nussigen Geschmack und einen leichten Biss mit. Hacke sie möglichst klein, damit keine großen Stücke aus dem dünnen Teig herausragen oder beim Schneiden herausbrechen.
Die besten Toppings für Ofen-Protein-Pancakes
Die Protein-Pancakes schmecken bereits pur, lassen sich aber auch vielseitig ergänzen. Besonders gut passen cremige und fruchtige Toppings.
Du kannst sie beispielsweise servieren mit:
- Magerquark, Skyr oder Naturjoghurt
- frischen Bananenscheiben
- frischen Beeren
- Nussmus
- Zimt
- gehackten Nüssen
- gefriergetrockneten Bananen
- gefriergetrockneten Bio-Erdbeeren
- weiteren gefriergetrockneten Früchten aus unserem Sortiment
Gefriergetrocknete Früchte passen besonders gut zur weichen Konsistenz des Pancakes, da sie einen fruchtigen Crunch ergänzen. Du kannst sie im Ganzen verwenden oder leicht zerbröseln und über die Pancake-Stücke streuen.
Für eine schnelle fruchtige Creme kannst du außerdem etwas NutriPur Himbeer-Fruchtpulver in Quark oder Joghurt einrühren. So erhältst du ohne großen Aufwand ein farbenfrohes Topping mit intensivem Himbeergeschmack.
Beachte, dass zusätzliche Toppings die Nährwerte des Rezepts verändern.
Häufige Fehler bei Ofen-Protein-Pancakes
Das Rezept ist unkompliziert. Einige kleine Fehler können allerdings dazu führen, dass der Pancake ungleichmäßig backt oder zu trocken wird.
- Der Teig wurde zu dick aufgetragen:
Ist die Teigschicht höher als einen Zentimeter, kann die Mitte noch weich sein, während die Oberfläche bereits stark gebräunt ist. Verteile den Teig deshalb möglichst dünn und gleichmäßig.
- Walnüsse und Datteln sind zu groß:
Große Walnuss- oder Dattelstücke lassen sich im dünnen Teig schlechter verteilen. Sie können außerdem dazu führen, dass der Pancake beim Schneiden auseinanderbricht. Hacke beide Zutaten vorab in kleine Stückchen.
- Der Pancake wird zu lange gebacken:
Durch eine zu lange Backzeit verliert der Pancake mehr Feuchtigkeit und kann trocken werden. Kontrolliere ihn daher ab Minute 12 und nimm ihn aus dem Ofen, sobald er vollständig gestockt ist.
- Der Pancake wird sofort angeschnitten:
Direkt nach dem Backen ist der Teig noch sehr weich. Lass ihn einige Minuten ruhen, bevor du ihn schneidest. Dadurch wird er stabiler und lässt sich sauberer portionieren.
- Protein-Pancakes vorbereiten und aufbewahren:
Die Ofen-Protein-Pancakes lassen sich gut vorbereiten. Lass sie nach dem Backen zunächst vollständig auskühlen und bewahre sie anschließend in einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. Zum Erwärmen kannst du die Pancake-Stücke kurz in den Backofen, die Mikrowelle oder eine beschichtete Pfanne geben. Sie schmecken aber auch kalt. Für eine längere Aufbewahrung kannst du die Stücke portionsweise einfrieren. Lege etwas Backpapier zwischen die einzelnen Lagen, damit sie nicht zusammenkleben. Toppings solltest du separat aufbewahren und erst nach dem Aufwärmen hinzufügen.
FAQ zu unseren Ofen-Protein-Pancakes
Hier beantworten wir dir noch die häufigsten Fragen zu unserem Protein-Pancakes-Rezept.
Brauche ich Proteinpulver für dieses Rezept?
Nein. Das Rezept kommt vollständig ohne Proteinpulver aus und liefert durch Magerquark und Eier trotzdem reichlich Protein.
Wie dick darf ich den Teig auftragen?
Die Teigschicht sollte weniger als einen Zentimeter hoch sein. So backt der Pancake gleichmäßig durch.
Wie lange müssen die Protein-Pancakes backen?
Etwa 15–20 Minuten. Kontrolliere den Teig bereits ab Minute 12.
Welche Temperatur ist richtig?
Backe den Pancake bei 180 °C Ober-/Unterhitze oder bei 160–165 °C Umluft.
Warum wird mein Ofen-Pancake trocken?
Meist wurde er zu lange gebacken oder zu dünn ausgestrichen. Nimm ihn aus dem Ofen, sobald der Teig vollständig gestockt ist.
Kann ich die Protein-Pancakes vorbereiten?
Ja. Du kannst sie vollständig auskühlen lassen, luftdicht verpacken und im Kühlschrank aufbewahren.
Kann ich die Pancakes einfrieren?
Ja. Friere sie am besten bereits portioniert ein und lege Backpapier zwischen die einzelnen Stücke.
Sind die angegebenen Nährwerte exakt?
Nein. Es handelt sich um Richtwerte. Größe der Banane, Zutatenmarken und Wasserverlust beim Backen beeinflussen die tatsächlichen Werte.